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- Geschicklichkeit
-- Führigkeit
--- Schnelligkeit
Agility ist eine Hundesportart aus England die es seit 1989 in Deutschland gibt.
Es gibt eine Vielfalt an Kriech,-Kletter und Sprunggeräten die der Hund in der Ausbildung lernt.
Später wenn der Hund die einzelnen Geräte kennt werden diese als Parcours (20/40m) gelaufen.
Agility ist eine ideale Beschäftigung für Hund und Mensch.
Beide haben Bewegung und trainieren auf Grund ständig wechselnder Parcours Körper und Geist.
Das gemeinsame Arbeiten stärkt die Beziehung zwischen Mensch und Hund.
Es gibt eine Vielfalt an Kriech,-Kletter und Sprunggeräten die der Hund in der Ausbildung lernt.
Später wenn der Hund die einzelnen Geräte kennt werden diese als Parcours (20/40m) gelaufen.
Agility ist eine ideale Beschäftigung für Hund und Mensch.
Beide haben Bewegung und trainieren auf Grund ständig wechselnder Parcours Körper und Geist.
Das gemeinsame Arbeiten stärkt die Beziehung zwischen Mensch und Hund.
Die einzige Voraussetzung die der Mensch mitbringen muss, ist die Einsicht, das die Arbeit mit dem Hund, nur über positive Bestärkung funktioniert.
BASISTRAINING -Junghunde bis zu einem Jahr
FUN GRUPPEN - Spiel-Sport-Spaß
SPORTGRUPPEN - bis hin zur Turnierreife
JUGENDGRUPPEN - für Jugendliche von 11 bis 17 Jahren

Sehenswerte, informative und auch lustige :) Links
www.agility.de
www.agility-service.de
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Agility Fun Turnier 03.10.2009 in Balve
Turniersplitter
Es war ein toller und aufregender Tag. Die Organisation vor Ort war Klasse. Das Wetter hat mitgespielt ( ausser das das ein oder andere Zelt mal flöten ging). Nach dem ,mit tatkräftiger Unterstützung von Bigitte, wir unser "kleines" Zelt dann auch stehen hatten, ging es zur Meldestelle und zum Frühstück.
Es waren ca. 90 Starter gemeldet.
Als erstes musste Nicole mit Bijou starten.
Danach kamen Brigitte und Cassandra, dann musste Sigrid mit Lucky an den Start.
Als erster "Large" Hund startete Sam mit Frauchen Angela, danach Frank mit Whisper und zum Schluß Steffie und Sam.
Nach dem A Lauf haben wir erst einmal etwas gegessen.
Dann stand das Jumping an.
Dort starteten erst die Large, dann die Medium und zum Schluss die Small Hunde.
Zum Abschluss gab es noch ein lustiges Spiel ( Tunneltot).
6 gebogene Tunnel, gegenüberliegend mit den Zahlen 1 - 10 bestückt.
Da musste man sich erst mal zurecht finden, denn erst sollten alle Large Teilnehmer Parcours Besichtigung machen, danach die Medium und zum Schluss die Small Hunde.
Aber da hat sich so wirklich keiner daran gehalten. Es haben bestimmt auf dem kleinen Stück, 50 Leutches sich die nummerierten Tunneleingänge merken wollen.
Jaja, immer dieser Ergeiz ;).
So, ihr seit sicher neugierig was wir für Ergebnisse mit nach Hause gebracht haben.
Im A - Lauf:
Nicole und Bijou in der Klasse F 1 ( small) 1. Platz 25 sec.
Sigrid mit Lucky in der Klasse F 2 ( medium) leider ein Dis
Brigitte mit Cassandra in der Klasse F 2 ( medium) leider ein Dis
Frank mit Whisper in der Klasse F2 ( large) 1. Platz in 40,0 sec.
Angela mit Sam in der Klasse F2 ( large ) leider ein Dis
Steffie mit Sam in der Klasse F2 ( large) 7. Platz
Im Jumping
Nicole mit Bijou in der Klasse F1 (small) den 3. Platz
Sigrid mit Lucky in der Klasse F2 (medium) leider ein Dis
Brigitte und Cassandra F2 ( medium) den 5.Platz
Angela mit Sam F2 ( large) leider ein Dis
Frank mit Whisper F2 ( large)den 6. Platz
Steffie mit Sam F2 ( large) den 7. Platz
Im Abschluss Spiel
Nicole und Bijou (small) den 2. Platz
Frank und Whisper ( large) ein Dis
Steffie und Sam ( large) den 4. Platz
Sigrid und Lucky ( medium)
Brigitte und Cassandra ( medium) den 5.Platz
Nicole und Bijou im A- Lauf








Brigitte mit Cassandra im A- Lauf






Sigrid und Lucky im A - Lauf






Angela und Sam im A - Lauf



Frank mit Whisper im A - Lauf









Steffi mit Sam im A - Lauf











Angela und Sam im Jumping Parcours






Frank und Whisper im Jumping Parcours






Steffie und Sam im Jumping Parcours






Die drei Damen vom Grill...so sagt Frank :)

Brigitte und Cassandra im Jumping Parcours


Sigrid und Lucky im Jumping Parcours



Eine kleine Pause gefällig...

Chefin hat alles im Blick ;)

Nicole und Bijou im Jumping Parcours





Nicole & Bijou
Juchuuuuuuuuuu, den 1. Platz im A - Lauf in 25,0Sek.

Steffi hat eine Urkunde bekommen...super!

Jipiiiiiii, Frank hat im A - Lauf den 1. Platz abgeräumt.

Brigitte hat auch eine Urkunde bekommen, Gratulation. Sigrid freut sich für uns mit.

2 Pokale, viele Urkunden und Preise gingen in die Hundeschule Dog Dream!!!

Agility Reglement
A - Allgemeine Vorschrift Die Landesorganisationen (LAO) haben die nachstehenden Bestimmungen bei offiziellen Wettkämpfen anzuwenden.
B - Agility-Reglement der FCI Präambel Agility ist eine Disziplin, die allen Hunden offen steht. Sie besteht darin, sie die verschiedenen Hindernisse überwinden zu lassen, mit der Absicht, ihre Intelligenz und ihre Behändigkeit zu überprüfen. Es handelt sich um ein erzieherisches und sportliches Spiel welches u.a. dazu dient, ihre Sozialverträglichkeit zu fördern und die Eingliederung in die Gesellschaft begünstigt. Die Disziplin erfordert eine gute Harmonie von Hund und Hundeführer und endet im vorzüglichen Einvernehmen in der Gruppe. Es ist also Voraussetzung, dass die Teilnehmer die elementaren Grundlagen von Erziehung und Gehorsam besitzen.
Kategorien
Drei Kategorien (Größenklassen) sind vorgegeben:
S (Small) = kleiner als 35 cm Widerristhöhe
M (Medium) = ab 35 cm und kleiner als 43 cm Widerristhöhe
L (Large) = ab 43 cm Widerristhöhe S t r e c k e (Parcours)
Die Strecke (der Parcours) setzt sich aus verschiedenen Hindernissen zusammen, die je nach Aufstellung dem Verlauf der Strecke eine Eigentümlichkeit geben, die dieselbe mehr oder weniger komplex und mehr oder weniger schnell macht.
1) Allgemeines
Das zur Anlage einer Agility-Strecke notwendige Gelände sollte ungefähr 30 x 40 m aufweisen. Das zur Anlage eines Parcours notwendige Gelände ist 20 x 40 m. Beim Aufbau von zwei Strecken (zwei Parcours) empfiehlt sich, eine geschlossene Abtrennung zwischen beiden zu errichten oder die Strecken in einem Abstand von ca. 10 m Entfernung aufzubauen. Die eigentliche Strecke (Parcours) hat eine Länge von 100 - 200 m und umfasst je nach Prüfungsstufe 12 bis 20 Hindernisse, davon jeweils mindestens 7 Sprünge (Hürden, Mauer, Reifen). Ein Standard Prüfungssatz hat 10 Hürden zu beinhalten. Die zweifachen Hindernisse haben folgende Gesamttiefe: Kategorie S: 30 cm; M: 40 cm und L: 55 cm. Die Kombinationssprünge bestehen aus maximal 3 Geräten, die als ein Gerät gezählt worden. Jedes Gerät wird einzeln bewertet. Die Entfernung zwischen jeder Einheit ist minimal 4,50 m und maximal 7 m zueinander. Diese Kombinationssprünge können nur aus Hürden mit Stangen bestehen. Die Entfernung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hindernissen beträgt 5 m Minimum und 7 m Maximum.
2) Streckenverlauf
Der Verlauf der Strecke obliegt der Phantasie des Richters, muss jedoch mindestens zwei Richtungswechsel beinhalten. Vor Beginn der Prüfung überzeugt sich der Richter von der Ordnungsmäßigkeit und der Anzahl der vorhandenen Geräte. Wenn diese dem Standard entsprechen, übergibt er seine Parcourszeichnung dem Veranstalter zwecks Aufbau. Nach dem Aufbau überprüft er diesen und vormisst die Strecke genau. Ein gut durchdachter Streckenverlauf gibt dem Hund die Möglichkeit, leicht und fließend die Strecke zu erarbeiten. Das Ziel liegt darin, den Hund kontrolliert und ausgeglichen unter Vermeidung von Fehlern in der vorgegebenen Geschwindigkeit über die Strecke zu führen. Daher ist es angeraten' ständig eine Veränderung der Parcourspläne vorzunehmen, um jede Automatisierung des Hundes zu vermeiden.
3. Ablauf des Wettbewerbes
Auf dem Prüfungsgelände ist kein Training erlaubt. Bevor der Wettkampf beginnt ist es den Hundeführern gestattet, den Parcours ohne Hunde abzugehen. Vor Beginn der Prüfung versammelt der Richter die Konkurrenten, um ihnen Einzelheiten über die Prüfung, die Standardzeit und die Maximalzeit bekannt zu geben. Gleichzeitig erinnert er sie an die Einhaltung der Wettbewerbsvorschriften.
a) Wahl der Standardzeit der Strecke
Die Basis zur Festsetzung der Standardzeit in der Strecke beruht auf der festgehaltenen Geschwindigkeit in Meter/Sekunden. Diese Wahl wird unter Berücksichtigung der für die Prüfung vorgesehenen Leistungsstufe, des Schwierigkeitsgrades der Strecke und der Bodenbeschaffenheit (witterungsbedingt) getroffen. Die Standardzeit (in Sekunden) für die Strecke erhält man, in dem die Länge der Strecke durch die Bewegungsgeschwindigkeit (m/s) dividiert wird. Beispiel: Bei einer Strecke von 150 m und einer vorgegebenen Bewegungsgeschwindigkeit von 2,5 m/s, ist die Standardzeit für die Strecke 150 : 2,5 = 60 Sekunden.
b) Festlegung der Maximalzeit für die Strecke
Im allgemeinen gibt der Richter als Maximalzeit für die Strecke das Doppelte der Standardzeit an, Bei einer Standardzeit von 60 Sekunden wäre die Maximalzeit dann 120 Sekunden. Wird ein anderer Faktor vom Richter gewählt, so darf dieser nicht unter dem 1,5-fachen der Standardzeit liegen.
c) Ablauf der Prüfungen
Der Hundeführer begibt sich an den Start, der Hund ist liegend, sitzend oder stehend hinter der Startlinie zu platzieren (zeitauslösende Linie - elektronisch oder per Hand gemessen). Er leint seinen Hund ab, nimmt das Halsband ab, dessen Tragen aus Sicherheitsgründen im Parcours während der Prüfung untersagt ist. Der Hundeführer darf während der Prüfung nichts in den Händen (der Hand) halten. Der Hundeführer wählt seinen Startpunkt innerhalb des Parcours nach eigenem Ermessen. Ergibt seinem Hund das Hörzeichen zum Start auf Anordnung des Richters. Die Zeitmessung setzt ein, sobald der Hund die "Startlinie" überschritten oder seitlich an dieser vorbeiläuft. Verschiedene Hör- und Sichtzeichen sind auf der ganzen Strecke erlaubt. Der Hundeführer achtet peinlich genau darauf, dass die Hindernisse vom Hund in der Reihenfolge der nummerierten Vorgabe überwunden werden. Von der Abgabe des Hörzeichen an den Hund vom Start bis zum Ziel ist es dem Hundeführer nicht gestattet, den Hund oder die Hindernisse zu berühren. Der Hundeführer darf weder die Hindernisse selbst unterlaufen, noch überspringen. Das Ende der Strecke und der Zeitnahme ist erreicht, wenn der Hund die "Ziellinie" überschritten hat. Danach nimmt der Hundeführer seinen Hund wieder an die Leine und verlässt die Strecke. Hindernisse Die durch die FCI anerkannten Hindernisse sind: Die Hürden der Slalom das Viadukt oder die Mauer der feste Tunnel der Tisch der Stofftunnel der Laufsteg der Reifen die Wippe der Weitsprung die Schrägwand Die Hindernisse dürfen keine Gefahr für den Hund darstellen und müssen den nachstehenden Beschreibungen (in den Abmessungen) und den beigefügten Skizzen entsprechen.
Die Hürden
a) Einfachsprung: Die Hürden Höhe: Kategorie L: 55 - 65 cm; M: 35 - 45 cm; S: 25 - 35 cm. Minimale Breite: 120 cm
Sie können verschiedenartig konstruiert sein, z.B. mit Stangen (Metall oder PVC ist abzuraten), ausgefüllte Flächen, durchbrochene Flächen, Flächen mit Bürsten. Alle Flächen schließen oben mit einer Abwurfstange ab.
b) Mehrfachsprung: Zwei Einfachsprünge (wie in a), aber ausschließlich mit Stangen, werden zusammengestellt, um einen Doppelsprung zu formen.
Die Stangen sind in aufsteigender Form mit einem Höhenunterschied von 15 - 25 cm aufzulegen. Die höchste Hürde ist als letzte zu stellen.
Für die Kategorie L: 55 - 65 cm; M: 35 - 45 cm und S : 25 - 35 cm.
Die totale Tiefe darf folgende Maße nicht überschreiten: L 55 cm; M 40 cm; S 30 cm.
Das Viadukt und die Mauer Höhe: L: 55 - 65 cm; M: 35 - 45 cm und S: 25 - 35 cm. Minimale Breite 120 cm und ca. 20 cm stark. Eine ausgefüllte Fläche, die ein oder zwei Öffnungen in Form eines Tunnels enthält. Auf den oberen Teil der Mauer werden abnehmbare Elemente in Form eines gesetzt.
Der Tisch Oberfläche: Minimum 90 x 90 cm, Maximum 120 x 120 cm.
Die Oberfläche kann die Vorrichtung für eine elektronische Zeitmessung beinhalten, soweit für diese an allen vier Tischseiten ein Abstand von 10 cm eingehalten wird (hörbares Signal nach 5 Sekunden), Der Tisch muss stabil (kippsicher) mit einer rutschsicheren Oberfläche sein.
Höhen: L - 60 cm; S und M - 35 cm.
Der Laufsteg Höhe: Minimum 120 cm, Maximum 135 cm. Die Breite der Laufflächen muss 30 cm betragen. Die Länge jeden Elementes darf das Mindestmaß von 3,60 m nicht unter- und das Höchstmaß von 4,20 m nicht überschreiten. Die Rampen sind mit 20 mm breiten, 5 - 10 mm hohen, abgerundeten Leisten zu versehen, die in regelmäßigen Abständen von 25 cm befestigt sind, um den Aufstieg zu erleichtern und ein Abrutschen zu verhindern. Es muss ein Abstand von 10 cm zu den Kontaktzonen sein. Die unteren Teile der Rampen sind auf einer Länge von 90 cm vom Boden gemessen (auf der Oberseite und den Schmalseiten) andersfarbig gestrichen, um damit die "Kontaktzonen" anzuzeigen.
Die Wippe Breite: 30 cm, Länge: mindestens 3,65 m und höchstens 4,25 m. Die Höhe der Mittelachse zum Boden beträgt 1/6 der Bohlenlänge. Beispiel: Länge = 365 cm / Höhe 60 cm; bei einer Länge von 425 cm/Höhe 70 cm. Die Kontaktzonen sind wie beim Laufsteg jeweils 90 cm farblich abzusetzen, Kletterleisten sind nicht erlaubt. Die Wippe muss standfest und rutschsicher sein. Die Wippe muss gut ausbalanciert sein (nicht zu schnell und auch nicht zu langsam), um somit auch kleinen Hunden problemlos die Bewegung zu ermöglichen. Die Wippe muss bei einem auf dem oberen Ende aufgelegten Gewicht von 1 kg innerhalb von 3 - 4 Sekunden, bis zum Boden kippen. Diese Kippeigenschaft kann durch den Einsatz eines Gegengewichtes erreicht werden.
Die Schrägwand
Die Wand setzt sich aus 2 Elementen zusammen, die ein A bilden. Breite mindestens 90 cm. Bei konischem Verlauf kann die Breite im Auf- und Abgang auf 115 cm gebracht werden. Höchster Punkt gemessen ab Boden beträgt in der Kategorie L 1,90 m bei einem 90 G Winkel. Für die Kategorie S und M wird die Höhe auf 1,70 m durch öffnen abgesenkt. Die Rampen sind mit 20 mm breiten, 5 - 10 mm hohen, abgerundeten Leisten zu versehen, die in regelmäßigen Abständen von 25 cm befestigt sind, um den Aufstieg zu erleichtern und das Abrutschen zu verhindern. Die letzte Leiste muss einen Abstand von 10 cm zur Kontaktzone haben. Die unteren Teile der Rampe sind auf einer Länge von 1,06 m vom Boden gemessen andersfarbig zu streichen (auf der Oberseite wie auf den Schmalseiten), um so die Kontaktzonen zu kennzeichnen. Der Scheitelpunkt der Schrägwand darf keine Gefahr für den Hund bilden. Soweit nötig ist hier eine Firstleiste aus Gummi anzubringen.
Der Slalom
Ein Slalom kann aus 8, 10 oder 12 Stangen bestehen, die eine Höhe von 1,00 - 1,20 m, einen von 3 - 5 cm und einen Abstand zueinander von 50 - 65 cm haben. Die Slalomstangen müssen aus dickwandigem, unbeweglichem Material gefertigt sein. (Der bei der Weltmeisterschaft eingesetzte Slalom hat von Stange zu Stange einen Abstand von 60 cm.)
Der feste Tunnel
Der innere beträgt 60 cm. Die Länge ist flexibel von 3,00 m bis zu 6,00 m, dies ermöglicht, einen oder mehrere Bögen zu bilden. Der Sack-Stofftunnel Der Eingang besteht aus einer festen Konstruktion () von 90 cm, Länge und einer Höhe von 60 cm und einer Breite von 60 - 65 cm. Der Ausgang ist aus weichem Material (Stoff) in einer vorgegebenen Länge von 2,50 - 3,50 m und hat einen Durchmesser von 60-65 cm. Falls der Ausgang zu befestigen ist, darf der dazwischen liegende Abstand nicht mehr als 50 cm sein, um allen Hunden gleichermaßen einen ungestörten Austritt zu ermöglichen.
Der Reifen
Der Öffnungsdurchmesser des Reifens ist mindestens 38 cm und höchstens 60 cm. Die Entfernung des Reifenmittelpunktes zum Boden beträgt für: L 80 cm; S und M 55 cm. Der untere, innere Teil des Reifens muss aus Sicherheitsgründen verschlossen sein. Der Reifen ist durch ein System von Ketten in der Höhe verstellbar, starre Befestigungssysteme sind nicht erlaubt. Zur Standsicherheit haben die Bodenstreben eine Länge, die ungefähr dem 1,5fachen der Höhe bis zur Oberkante des Reifens entspricht. (d.h.: beidseitiger Ausleger zur Vor- und Rückseite des Reifens je ca.1,00 m)
Der Weitsprung
Er wird aus zwei bis fünf Einheiten gleich mäßig verteilt und ergibt in ansteigender Aufstellung einen Sprung von 0,40 bis 1,50 m Länge, die niedrigste Einheit 15 cm ist an der Vorderseite aufzustellen, die Höhe des höchsten Elementes beträgt 28 cm. L: 1,20 - 1,50 m (4-5 Elemente) M: 70 - 90 cm (3-4 Elemente) S: 40 - 50 cm (2 Elemente) Die Breite der Elemente ist mindestens 120 cm. Die Tiefe je Element beträgt 15 cm leicht ansteigend. Die vier Ecken sind mit Pflöcke in einer Mindesthöhe von 1,20 m zu kennzeichnen und oben mit einer schützenden Abdeckung zu versehen. Die Pflöcke sind nur Begrenzungen und nicht mit den Elementen verbunden. Start/Ziel Stangen und/oder Lichtschranken kennzeichnen den Start und das Ziel. Diese können in einem Abstand bis zu maximal 1,00 m vom Hindernis entfernt aufgestellt werden. Die Kennzeichnung hat jeweils links und rechts als Abstand zur Sprungbreite ca. 50 cm aufzuweisen. Am Start und Ziel muss für den Hund ausreichend Platz sein (jeweils ca. 6 m).
Beurteilungen
Kein Teilnehmer sollte die Entscheidungen des Richters anzweifeln, da sie unwiderruflich sind.
1) Allgemeines
Das Ziel besteht darin, den Hund dazu zu bringen, die Gesamtheit der Hindernisse in der vorgeschriebenen Reihenfolge fehlerfrei und in der Standardzeit zu bewältigen. Jedoch ist die Standardzeit nur als Vorgabe zu sehen und die Schnelligkeit darf nicht als hauptsächliches Kriterium gesehen werden. Agility ist kein Geschwindigkeitslauf, sondern ein Geschicklichkeitslauf. Bei Übereinstimmenden Ergebnissen, geht die Entscheidung zu Gunsten des Hundes, der die geringeren Fehler an den Hindernissen hat. Nur im Falle gleicher Anzahl von Fehlern an den Hindernissen berücksichtigt man bei der Reihung die bessere Zeit. Sollte zufällig gänzlich Übereinstimmung sein (Parcours- und Zeitfehler), so kann der Prüfungsrichter einen zusätzlichen Lauf dieser Konkurrenten verlangen, um eine Reihung vorzunehmen.
2) Strafpunkte zwei Arten von Strafpunkten kommen zur Anwendung:
Strafen für Fehler auf der Strecke Strafen für Überschreiten der Standardzeit Strafpunkte
a) Überschreiten der Standardzeit: 1,00 Fehler (1 Fehlerpunkt) pro Sekunde
b) Fehler allgemeiner Art:
Der Hundeführer darf nicht zwischen den Start- oder Zielpfosten durchgehen; tut er es dennoch, so wird er mit 5 Punkten bestraft und außerdem beginnt die Zeit bei seinem Durchgang zu zählen. Immer dann, wenn während des Umlaufs durch das Berühren Vorteilsnahme entsteht, wird es mit jeweils 5 Punkten geahndet. Berührt der Hundeführer ein Hindernis absichtlich, so wird es jeweils mit 5 Punkten geahndet.
c) Fehler bei den Hindernissen
Jeder Fehler wird mit einer Strafe von 5 Punkten geahndet. Der Abwurf: Ein Fehler liegt dann vor, wenn der Abwurf an einem Hindernis erfolgt, bevor der Hund das nächste Hindernis erarbeitet hat.
Die Verweigerung: Dieser Fehler betrifft ebenso das Anhalten des Hundes vor dem Hindernis, wie das Stehen bleiben im Parcours oder das seitliche Ausbrechen, um das Hindernis zu vermeiden, wie auch das Vorbeigehen/-Laufen am Hindernis, ein überlaufen des Weitsprungs oder wenn ein Hund seinen Kopf oder eine Pfote in den Tunnel steckt und dann zurückzieht. Obligatorische Kontaktzonen: Auf die Schrägwand, auf die Wippe und auf den Laufsteg hat der Hund mindestens eine Pfote in die Kontaktzone zu setzen; dies gilt gleichermaßen für den Auf- und Abstieg. Jeder Fehler wird mit einer Strafe von 5 Punkten geahndet. Verweigerungen sind sofort zu korrigieren, geschieht dies nicht, erfolgt eine Disqualifikation. Analog gilt das auch für den Slalom, hier auch beim Fehler. Für den Abwurf einer Stange am Hindernis oder das Nichtberühren einer Kontaktzone gibt es Fehlerpunkte, aber der Lauf ist nicht zu unterbrechen oder zu korrigieren, sondern fortzusetzen.
d) Spezifische Fehler bei einem Hindernis
Der Tisch Der Hund hat von der Seite der Laufrichtung A oder von den Seiten B oder C auf den Tisch B Richtung des Hundes ==> A D C zu springen und dort 5 Sekunden ohne Angabe einer Position, die während der Wartezeit auch geändert werden kann, anzuhalten. Die Zeit beginnt zu zählen, sobald der Hund auf dem Tisch ist. Verlässt der Hund vor Ende der 5 Sekunden und vor der Anweisung des Prüfungsrichters den Tisch, so wird dies mit 5 Fehlerpunkten geahndet. Er muss zurück auf den Tisch und das Zählen muss wieder von vorne angefangen werden, ansonsten wird er am nächsten Hindernis disqualifiziert. Läuft der Hund am Tisch vorbei, springt von der Seite D auf, so ist dies eine Verweigerung, die jedoch kein Ausscheiden wegen Angehens eines Hindernisses von der verkehrten Seite nach sich zieht. Geht der Hund unter den Tisch ist es ebenfalls eine Verweigerung. Rutscht der Hund beim Aufsprung vom Tisch, wird dies mit 5 Fehlerpunkten geahndet, er muss erneut auf den Tisch, allerdings kann der Aufsprung von jeder Seite erfolgen, -auch hier müssen die 5 Sekunden wiederholt werden. Wird die elektronische Zeitmessung durch den Hundeführer ausgelöst, führt dies zur Disqualifikation.
Der Laufsteg
Der Hund, der vom Hindernis springt, ohne vorher mit vier Pfoten den absteigenden Teil zu berühren, erhält eine Verweigerung = 5 Punkte.
Die Wippe
er Hund, der von der Wippe springt, bevor er die Achse der Wippe überwunden hat, wird mit einer Verweigerung bestraft = 5 Punkte. Verlässt der Hund die Wippe, bevor diese den Boden berührt, erhält er 5 Fehlerpunkte.
Die Schrägwand
Der Hund, der von der Schrägwand springt, bevor er die vier Pfoten auf den absteigenden Teil der Wand stellt, wird mit einer Verweigerung = 5 Punkten bestraft.
Der Slalom
Zu Beginn des Slaloms befindet sich der erste Pfosten links neben dem Hund, der zweite Pfosten rechts usw. Jeder falsche Eintritt wird mit einer Verweigerung geahndet. Weitere Fehler werden insgesamt nur einmal mit 5 Fehlerpunkten geahndet. Der Hund ist zur Berichtigung des Fehlers an die Fehlerstelle zurückzubringen. Verlässt der Hund den Slalom auf der falschen Seite oder beendet er ihn nicht ' geht aber in das nächste Hindernis oder läuft mehr als zwei Stangen in entgegengesetzter Richtung, so ist dies eine Disqualifikation. Der Weitsprung
Die Einheiten der Hindernisse werden in aufsteigender Linie zu einem Sprung aufgebaut, der 0,40 bis 1,50 m tief ist. Kategorie "S" : 40 bis 50 cm (2 Einheiten) Kategorie "M" : 70 bis 90 cm (3 bis 4 Einheiten) Kategorie "L" : 120 bis 150 cm (4 bis 5 Einheiten) überlaufen, von den oder aus den Seiten zu springen und somit das vollständige Hindernis nicht zu überqueren, wird mit einer Verweigerung (5 Fehlerpunkte) geahndet. Umwerfen einer Einheit als auch einen Fuß oder die Füße zwischen die Einheiten zu setzen, wird mit einem Fehler (5 Fehlerpunkte) geahndet. Ein Streifen während des Sprunges wird nicht gewertet. Der Doppelsprung Fehler und Verweigerungen werden hier in gleicher Form geahndet, wie z.B. bei den anderen Sprüngen auch.
Der Kombinationssprung mit zwei oder drei Hürden
Eine Kombination besteht aus zwei oder drei Sprüngen (offene Hürden mit Abwurfstange), die aber unabhängig voneinander beurteilt werden. Verweigerungen und/ oder Fehler werden an jedem Hindernis addiert. Im Falle einer Verweigerung eines Sprunges ist mit der Gesamtheit der Kombination neu zu beginnen. Erfolgt dies nicht, führt das zur Disqualifikation. Die Hürden können in einer geraden Linie oder jeder anderen Variation aufgestellt werden. Ein Kombinationssprung kann nur einmal während eines Parcours aufgestellt werden.
Fehler, die den Ausschluss nach sich ziehen
- Unkorrektes Verhalten gegenüber dem Prüfungsrichter
- Misshandlung seines Hundes
- Überschreiten der Maximalzeit für die Strecke
- Bei der dritten Verweigerung auf der gesamten Strecke
- Die Hindernisse nicht in der angegebenen Reihenfolge arbeiten
- Ein Hindernis übersehen (auslassen)
- Ein Hindernis in falscher Richtung angehen (für den Slalom gilt dies analog, wenn der Hund rückwärts mehr als zwei Stangen in Folge nimmt)
- Der Hundeführer überspringt oder über läuft ein Hindernis selbst
- Ein Hundeführer löst die elektronische Zeitmessung am Tisch aus, falls eine derartige benutzt wird
- Der Hundeführer hält etwas in der Hand
- Der Hundeführer nimmt seinen Hund an Startlinie überschritten hatte (Ausnahme: Es geschieht auf Anweisung des Richters)
- Wenn der Hund ein Halsband trägt
- Anhalten auf der Strecke, ohne Anweisung des Richters
- Der Hund nässt oder löst sich, verlässt den Ring oder gerät außer Kontrolle des Hundeführers
Der Ausschluss zieht automatisch die Disqualifikation des Hundes und das sofortige Verlassen des Parcours nach sich.
Die Disqualifikation ist durch den Prüfungsrichter durch einen Pfeifton etc. klar anzuzeigen. Alle nicht vorhersehbaren Fälle worden vom Prüfungsrichter entschieden und sind unwiderrufliche Tatsachenentscheidungen. Selbstverständlich hat der Prüfungsrichter vom Beginn bis zum Ende des Wettbewerbs einheitliche Maßstäbe gleichermaßen mild oder streng anzulegen. Fälle von höherer Gewalt Bei einem Zwischenfall ohne Zutun des Hundeführers, wie z.B. Herunterwehen von Stangen, das Verwickeln des Stofftunnels, kann der Prüfungsrichter den Hundeführer und natürlich die Zeit anhalten. Nachdem das Hindernis wieder ordnungsgemäß aufgebaut ist, lässt der Prüfungsrichter die Zeitnahme wieder aufnehmen und der Hund wird an der Stelle eingesetzt, wo die Zeit vorher angehalten wurde. Alle vorher erhaltenen Strafpunkte bleiben gültig.
Werturteile / Auszeichnungen Für die Prüfungen sind folgende Werturteile anzuwenden:
- von 0 bis 5,99 Gesamtstrafpunkte = VORZÜGLICH
- von 6 bis 15,99 Gesamtstrafpunkte = SEHR GUT
- von 16 bis 25,99 Gesamtstrafpunkte = GUT
- ab 26 Gesamtstrafpunkte = OHNE BEWERTUNG
Unter Gesamtstrafpunkten ist die Summe der Fehlerpunkte an den Hindernissen, der Verweigerungen auf der Strecke und der Überschreitung der Standardzeit zu verstehen.
Aufstieg in die einzelnen Agility-Stufen
Der Aufstieg von der Agility-Stufe 1 in die Stufe 2, von der 2 in die 3 erfolgt dann, wenn dem Hund dreimal die Bewertung Vorzüglich" bei drei fehlerfreien Läufen unter zwei verschiedenen Prüfungsrichtern zuerkannt wurde. Das "FCI-AGILITY-ZERTIFIKAT" wird jenem Hund zuerkannt, der dreimal fehlerfreie Läufe mit dem Werturteil Vorzüglich unter zwei verschiedenen anerkannten Richtern in von der LAO anerkannten Prüfungen Al erzielten. Ein Abstieg aus der Stufe 3 in die Stufe 2 und aus der Stufe 2 in die Stufe 1 ist möglich, liegt jedoch im Ermessen der einzelnen Landesorganisation.
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